Bok, kako si?
heute wird ein recht kurzer Blog.
Wir haben uns ein Boot gechartert (dazu kann ich www.boataround.com empfehlen- nein ich bekomm da leider nichts für )
Kurz meine Gründe, die für unseren Vermieter sprechen:
- Es ist einfach
- Es ist seriös
- Bei Problemen wird geholfen. Bei uns war der Fall dass der Vermieter der über boataround vermieten wollte, den falschen Preis angegeben hat. wir zahlten also für unser Boot den Preis für den Halben Tag, hatten aber den ganzen. Boataround hat dann als Vermittler auf Rückfrage die Differenz übernommen.
Der Rest. Naja es war großartig über die Wellen zu hüpfen. Wir sind von Medulin in den Süden gestartet um KapKamanjac herum und haben eine echt tolle Bucht gefunden, die zwar voller Boote war, aber vom Land wehten die Karibischen Klänge einer Beachbar zu uns herüber, das Wasser war glasklar und nur 4 Meter tief. Leider wollte der Anker des Bootes hier nicht halten. also wollten wir uns auf in den Norden machen, was toll gewesen wäre, wenn, ja wenn nicht ein heftiges Gewitter aufgezogen wäre. Wir sind dann erstmal wieder Richtung Heimathafen und haben dort angelegt. war aufregend. Aber das Gewitter zog an uns vorüber.
Danach war aber ein bisschen der Wurm drin. Wir hatten das Boot nur noch 2 Stunden, wir mussten noch tanken und ab 16-17 Uhr wird die Sonne auf dem Meer gnadenlos. Also sind wir nur noch ein wenig herumgeschippert und haben uns dazu entschieden das Boot schon um 17 Uhr zurückzubringen.
Leider hat unser Bootsmann uns zwar gesagt wie der Tank aufgeht, aber nicht was man tanken muss.
Hier begann eine Serie von unheilvollen Ereignissen. Dazu muss ich sagen… ein ganzer Bootstag schlaucht, wenn man dauerhaft unterwegs ist. Die Sonne aber auch das harte Hüpfen über die Wellen. Man muss ständig nachfedern. Und für Rene als neukapitän waren die Manöver im Hafen auch nicht gerade unaufregend. Wir kamen also maximal geschlaucht an, und fragten unsern Bootsmann ob er tanken würde, wenn wir es denn zahlten. Er würde nicht… also wieder auf engstem Raum ablegen, mit 10 Km/h die 2 KM zur Tankstelle gurken, anlegen (was hier viel einfacher war) und tanken. Ja denkste.
Der Tank ging nicht auf. Der Tankwart erklärte uns mit Engelsgeduld, dass wir die andere Richtung drehen müssen….das hatten wir nur leider zuerst probiert. Er kam dann zu uns aufs Boot und stellte fest: nix ging.
Er hat dann unseren Bootsmann angerufen, kam zurück, stellte sich auf den Hebel und trat ihn mit voller Wucht auf. Erst nach 2-3 dieser Tritte bewegte sich was. Rene und ich waren schon maximal gestresst, konnten aber wenigstens tanken. Wir waren uns einig…. Boot fahren ist toll, aber wir sind froh, wenn wir wieder im Auto sitzen. Getankt, bezahlt, dem Tankwart den Schlauch gegeben, zündung an…. etwas über halb voll. Das Boot hat geschwankt und die Zapfpistole deswegen abgeschaltet. Also wieder von Board zum Tankwart, der sich sehr professionell ein Grinsen verkniff und noch 120 Liter getankt. Jetzt aber. Das Boot war voll, wir zahlten und kamen pünktlich um 18.05 an den Steg. Schnell alles geregelt und nur weg zum Auto. Die Sonne prallte auf unser müdes Haupt. Müde etwa bis zum Auto… genau da stellte ich nämlich fest, dass ich unseren Haustürschlüssel zur Sicherheit in ein Fach auf dem Boot gelegt hab, und dagelassen habe.
UFF
UFFF
UFFFFF
Gottseidank war Rene so nett zurückzulaufen und ich konnte im Schatten eines Busses auf dieser Metallparkplatzwüste warten.
2 Minuten. So lange ging es mir besser. Bis Renes folgende Sprachnachricht kam:
„das Boot ist weg!“ ARSCH-Grundeis!
Also den Bootsmann angerufen…ging nicht dran. Das Büro angerufen. Der freundliche Mann beruhigte mich und sagte das Boot wird nur noch gesäubert und er werde unseren Bootsmann kontaktieren und mich wieder anrufen.
Ich leg auf. Rufe Rene an. Er ist unserem Bootsmann gerade schon über den Weg gelaufen Boot liegt nur einen Steg weiter er kann hin und den Schlüssel holen. Das Büro ruft zurück, ich sage dass alles geregelt ist. Vielen Dank und das meine Ich so! Der war wirklich sehr freundlich!
Erleichtert schaue ich aufs Handy…. Rene…Oh Oh… er kommt nicht aufs Boot und er sieht keinen Schlüssel….
ARSCH-GRUNDEIS!
Ich bin dann hin um das Boot ranzuziehen, damit Rene rüberspringen kann. Gemacht und da war er. der Schlüssel. Was für eine Erleichterung!!!!!
unfassbar!
Also Fazit.
Ein Boot reicht, wenn man nicht lange irgendwo ankern geht auch für einen halben Tag
Man mache sich schlau über die Umgebung und die Tankanlagen im Hafen
Man lasse sich ALLES vom Bootsmann zeigen
Man vergesse nichts auf dem Boot
und zum Ende hi… es ist nicht so teuer wie man vllt meint. wir hatten ein größeres Boot das etwa 25-30 Knoten machte. sind echt viel gefahren und haben am Ende Etwa 1700 Kuna also etwa 230 Euros getankt. Machbar.
Zuhause gabs noch superleckeres Eis (Natürlich vom Lieblingsbistro Pomaj Gelato & Bar) und superleckeres Fastfood frisch gegrillt vom Big Tasty Fastfood. Wir müssen ja ab und an auch mal Tipps geben. Und dann war Müdigkeit. Pure Müdigkeit.
- Maat Eisbär meldet sich ab für heute



