Split – Tag 11 – Fast as fuck, boi

Zoom Zoom ZOOOOOM weg waren sie.

Aber da sind wir wieder. Als um 6.30 mein Wecker ging, wachte ich mit Mordlust auf! 6.30 im Urlaub. E-KEL-HAAF!

Egal fertig gemacht, ab zum Hafen und gewartet. Worauf? Auf unser Speedboot. Ein Schlauchboot, dass uns etwa 40 KM übers Meer zu Badeorten und Inseln bringt. 5 Islands Tour nennt sich das ganze dann auch passend!

Nun habe ich ja bekanntermaßen ein wenig Respekt vor dem Ozean. Überall da, wo man nicht stehen kann. Und dann auf ein Schlauchboot ohne Sicherheitsvorkehrungen außer der Schwimmweste. Und damit mit Vollgas über die Wellen hüpfen. Ich war….nervös!

Dann gings los. Unser Guide erklärte uns ein paar Worte, wir stiegen ein (ganz schön eng da. Direkt Knie verdreht. Unangenehm. Und wirklich echt blöd. Jetzt kann ich gerade mein Knie nicht mehr eindrehen. Das war echt hinderlich beim Ein- und Aussteigen), und fuhren los. Was für ein Erlebnis. Es war… gruselig und beängstigend, aber gleichzeitig bekam man das Grinsen nicht aus dem Gesicht. Auch wenn man ab und an dachte „ok jetzt fliegt einer raus“, war aber nicht so.

Fotos gibts heute nicht soooo viele, das Handy hat sicher im Rucksack gelegen.

Zuerst gings zur Blauen Höhle, aber nur Tickets kaufen, die Guides hüpfen hier Munter von Boot zu Boot auf dem Meer und verteilen die Karten.

Dann gings nach Komiza (hier wieder das Ding überm Z denken), eine Klitzekleine Stadt in auf Vis. Hier wars ganz nett, wir sind ein bisschen rumgeschlendert, haben einen Hut für mich gesucht (nicht gefunden) und haben ein kleines Frühstück in einer der vielen Hafenbarfrühstückspromenadenaufenthaltsrestaurants geordert und sind frisch gestärkt aufs Boot zurück (Das Einsteigen wurde wegen des Knies immer bescheidener). Ein bisschen Angst, dass ich seekrank werden könnte nach dem Frühstück, kann ich nicht verleugnen, aber ging gut

15 Minuten später waren wir wieder an der Blauen Höhle. 25 Minuten Schlange stehen in der sengenden kroatischen Wüstensonne (meine Ohren sind ganz sicher verbrannt) und dann Umstieg in eine kleine Nussschale. Nach 5 Minuten Fahrt wussten wir warum. Der Eingang war…. ein Mauseloch. Ich hätte nicht gedacht, dass wir passen würden, aber wir passten. Die Höhle öffnete sich, wow, einfach WOW. Dieses blaue Licht. Einfach surreal. Leider nach 10 Minuten vorbei. Die Ansteherei hat sich trotzdem gelohnt.

Dann Szenen- und Bootswechsel (und ich fand ne schmerzfreie Art auf meinen Platz zu steigen. Yay), es ging zu einer Schwimmbucht… die war so voll, dass unser netter Guide fragte, ob wir nicht lieber direkt zur Blaun Lagune wüllten und dort lnger planschen. Wüllteten wir! Also mit Karacho hin, eine tolle Bucht mit kleiner Beachbar. nix wie Schnorchelmaske an und ins Wasser. Grandios. Überall Seeigel und Fische. Richtig gut. Die anderthalb Stunden vergingen wie im Flug. Also wieder ins Boot und zum Abschluss nach Hvar. Toll. Ne Kleinstadt auf der gleichnamigen Insel. Schöne Gassen und Straßen. Oben Ein Fort mit einem ausblick für „the best Instapictores from the day“ um unseren Guide zu Zitieren.

Das Fort war etwa 70000 Stufen weit oben, mein Knie wollte das nicht. Ich stimmte meinem Knie da zu, also gings in eine Kleine Bar am Stadtplatz. Cocktails und Leute beobachten, danach nochmal ein wenig durch die Gegend und schonwar ACH MOMENT!!!!

Fast vergessen. UNGERECHT! Auf dem Weg zur Blauen Höhle flog Renes Kappe weg! UND? Jemand hat sie weiter hinten noch GEFANGEN! pfa!

… und schon waren auh diese 2,5 stunden um und es ging von Hvar nach Hause. Der Ritt war wild. Ich werde SICHER überall Muskelkater haben. Aber es lohnt sich. dieser Trip war jeden Cent wert. Sogar das frühe Aufstehen. Klasse. Man ist geschlagene 10 Stunden unterwegs… und man weiß was man gemacht hat.

Ach ja… in Hvar habe ich mir zum Sonnenschutz ne Kappe gekauft….Ich hab sie während der Fahrt abgenommenweils zu wild und windig war. also bin ich jetzt sicher ordentlich getoastet. Was soll man machen. Ich hab Apres Sun dabei und bade da gleich drin.

Hoffentlich bin ich morgen n Braunbär, kein Eisbär. Und vor allem kein Rotbär.

So long sagt Robärt der Rotbär schööööhöööö.

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