Terceira – Tag 18

14:00 Uhr – Lava-Höhle

Oha. Sagte ich die Insel ist langweilig? Ist sie doch nicht. Die eine Seite besteht nur aus Feldern, aber sie andere hat es in sich. Lauter kleine Vulkane alles wild bewachsen. Tolle enge Straßen, die aussehen als würden wir in den tiefsten Amazonas fahren. Mega.

Wir wurden nach einem ausgiebigen Frühstück von unserm Guide für den heutigen Tag abgeholt. Es ging zu den Höhlen von Terceira.

Er kam in seinem klapprigen uuuuuraltbüsschen und fuhr mit uns zur ersten Höhle. Einem lavatunnel. Nicht vollständig erforscht, aber in Teilen begehbar. Es war wirklich interessant. Und man fand sehr schnell raus warum Helme hier obligatorisch waren. Himmel, ich hätte mich sicher Drölf mal selbst skalpiert an dem scharfen Stein. So bekam nur der Helm Kratzer. In der letzten Passage musste man fast auf Händen und Knien weiter, uns Bostoner Guidejung war zutiefst von meiner Performance beeindruckt. Merkte man an seinem überraschten….“wow I didn’t hear a helmet“… Sprachs und wir hörten Renes Helm mit dem Stein kollidieren…“ahhh there it is“ sein Gesicht ungefähr so: 😄.

Danach ging es über einen kleinen Rundweg durch die Rauchenden Felder. Hier tritt überall Schwefel aus. Man kann sich am Boden teilweise fast die patschefinger verbrennen.

Hier zeigte sich auch warum ein Guide ne gute Idee war. Überall stoppte er riss Blätter oder Früchte ab und zeigte und erklärte.

Da wuchs frischer Lorbeer eine Möchtegernzraube, die mehr eine Beere war, aber gut schmeckte und Beeren die wir die leckere Traubenbeere aussahen….aber giftig waren. Das sagte er nach 2 Dritteln des Weges. Ich wartete auf den Tod, während ich meine Traubenbeerensaftverschmierten Hände abwischte.

Dann war’s Zeit für die nächste Höhle. Naja keine Höhle sondern ein erloschenen Vulkan. War das großartig! Man konnte tief rein und unten durch den Kegel den Himmel sehen. Alles war grün bewachsen und Wasser tropfte von oben herein. Ein Portal in eine andere Welt. Krass. Das kann man kaum beschreiben.

Und beim rausgehen zeigte unser Guide uns dann noch dickes Moos, dass man auspressen kann für sauberes Wasser und… Ihr habt vllt auf den Bildern die allgegenwärtigen gelben Blumen gesehen. Die nennt man wild Ginger. Wilder Ingwer, wenn man die blüten abmacht und den Blütenstängel bricht kann man den süßen Saft aussaugen, der leicht nach Ingwer schmeckt. Klasse.

Zum Abschluss ging’s dann Cheeseburger von nem kleinen Wagen holen, der wohl die besten der Stadt macht.

Lecker war’s. Und viel und günstig

Yummi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert