Oops i did it again… i burned my head… – San Francisco

Oooooaaaauoooah…. so. Als erstes: ich bin so so so! Müde. Erwartet keine Meisterleistung!

Was war das heute für ne große Nummer? Wenn Frisco ne Frau wäre… sie hätte sich vor unserer Ankunft 5 Stunden im Bad eingeschlossen und wäre noch sexy Unterwäsche shoppen gewesen. Ich habe es bereits gesagt und ich sag es wieder: diese Stadt ist was Besonderes. Was Großartiges.

Da wir ja gestern todmüde vom Flug um 8 (Rene) bzw 9.30 (seine erhabene Blogheit) in Morpheus Arme geschwebt sind endete unsere Nacht entsprechend um 0.00 und 2.43 und 3.36 und 4.50 sowie schlussendlich um 6.00 Uhr. Was macht man um s3chs Uhr morgens in Frisco? Ja normale Menschen frühstücken. Wir nicht. Wir packen uns ins Auto, jagen rüber nach Treasure Island und machen Bilder von Friscos Skyline beim Sonnenaufgang!

Hat sich das gelohnt? Ja! Es hat!

Es war fantastisch zu sehen wie sich die Sonne Stück für Stück durch die morgendlichen Wolken kämpft und dabei zuerst die Spitzen der Hochhäuser berührt um dann wie geschmolzenes Gold an ihnen herab ins Meer zu tropfen. Die Sonnenstrahlen verfingen sich in kleinen Wellen auf der Bay… hin und wieder aufgewühlt durch einen frühen Segler.

Aber wir hatten keine Zeit zu verlieren. Also ging es hoch auf die Twin Peaks (der Ort, nicht der Film!) Was soll ich sagen… der Radarturm auf der Spitze war noch mit dem Kopf in den Wolken… aber die Stadt. .. die Stadt funkelte und glitzerte ( Schöne Unterwäsche. .. ihr erinnert euch?) Wir haben dann auch etliche hocherotische Stadtfotos gemacht ehe wir uns wieder auf den Weg gemacht haben.

Der führte uns jetzt zum Stowe Lake. Ein kleiner künstlicher See inmitten des großen zwar künstlichen aber dennoch sehr sehr schönen Golden Gate Park. Gesagt getan… wir stellten den Wagen neben dem See ab und… naja neben dem See und einem seltsamen schrägen Typen. Der war zwar nett aber… naja.. er roch etwas…“pflanzlich“ und hörte gar nicht mehr auf zu reden. Und wenn ich das so ausdrücke meine ich das auch.
Ich war schon weitergegangen um paar Vögel und Schildkröten (Mistviecher!) Zu knipsen und der Typ redet mit Rene…Rene!!! (How are you? San Francisco! ) das bedeutet: er redet und redet und Rene nickt dazwischen mal verständnisvoll und sagt yes.

Naja irgendwann hat Rene sich lösen können, aber der Typ stand auch als wir weitergingen an unserem Auto herum. Wir entschieden uns dann kurzfristig woanders, wo mehr Menschen sind zu parken. Fand der Knabe nicht so cool (you are back? Go to the chinese Pavillon you guys can marry there… or marry someone els and take photos of the waterfalls you know?…) ja wir wussten. Wir wollten einander nicht heiraten und suchten unser heil in der Flucht nachdem wir den netten Knaben mit der Fehlinformation versorgten wir würden nun am Rosengarten parken.

Also auf zu neuen Parkplätzen… wir haben ein Weilchen gesucht und dann einen perfekten Parkplatz am de Young Museum… gut…. er war jetzt aufgrund einer mysteriösen Raum-Zeit-Verschiebung irgendwie doch am Rosengarten aber auf einer belebten Straße deswegen ging das schon in Ordnung.

Die zwei Helden in kurzen Hosen machten sich dann auf zur „zu-Fuß“-Erkundung durch den Park.

Und der hatte es in sich. Plötzlich aus dem nichts stießen wir auf gruppenweise Japaner… und sie hatten keine Kameras… nein sie standen auf den Grünflächen des Parks und machten… nun für westliche Augen war das Zeitlupen Kung Fu zu flotter Asia-Musik. Drei durften nicht mitmachen und als wir vorbeikamen sahen wir auch wieso: Die hatten Schwerter. .. jeckendoll… drei Japaner die mit Samurai-Schwertern Kampf und Stichübungen vollführten. Unheimlich.!

Also schnell weiter. Da die academy of sience noch zu hatte sind wir auf die Suche nach dem botanischen Garten.

Gefunden haben wir dann den japanese tea garden gefunden. Fast das gleiche also rein da. Nach der Großstadt war das ein Fleckchen Frieden. Bonsaibäume, kleine Teiche und Bäche, Wasserfälle, und die perfecte Falle für alle die Stress verbreiten würden: ein teehaus mit free wifi…. alle Yuppies konnten wie Hühner auf der Stange hocken und surfen und wir normale Menschen konnten Kois füttern oder die Ruhe des Zen-Gartens genießen und vor der Buddha-Statue verweilen (Wir haben übrigens nicht nur die Bibel auf dem Motelzimmer sondern auch „the teaching of Buddha“

Nach dem leider recht kleinen tea garden gings zu Fuß zum Stowe Lake. Der bekiffte Mann war weg und wir konnten in Ruhe alles erkunden. Der ganze Park wurde künstlich angelgt… trotzdem ist er echt schön und wartet immer wieder mit Highlights auf. Der chinesische Pavillon oder der Wasserfall. .. Affenbrotbäume und Redwoods. So schön wie es war auf die Hochzeit haben Rene und ich in gegenseitigem Einvernehmen verzichtet.

Der Park war sogar so schön, dass er Auswirkungen auf Renes Blase hatte. Ich: pinkel doch da hinterm Busch. Rene: ohja da kann mich keiner von unten sehen!

2 Minuten später

Ich: oha das ging schnell.
Rene: naja ich wollte gerade loslegen da seh ich diese Blume vor mir… da dachte ich. Omg was tu ich hier.. also hat er dann drauf verzichtet.

Dann ging es zum Baker Beach.

Traumhaft. The fabulous Golden Gate Bridge von unten. Ganz nah. Dazu das Brausen der Wellen des Atlantik und feinster Sandstrand. Wunderschön. Allerdings hat mich das Meer hier beim Knipsen attackiert und sich in meinen lunken Schuh ergossen… was nicht schlimm gewesen wäre wenn nicht auch ca 1 kg Sand im Schuh gewesen wäre. So wars eklig. Renes Laune wurde durch den Besuch dort eh noch gepusht: als wir zurück zum Parkplatz kamen hat sich dort gerade ein Spanier mit unserem Mustang geknipst.

Ich schwöre Rene is 5 cm gewachsen und 3.5 cm breiter geworden. Inklusive seines Grinsens.

Dann gings weiter zum Torpedo Wharf. Auch immer wieder gut für spektakuläre Aufnahmen der Roten Brücke.
Nachdem wir ständig Fotos von irgendwelchen Pärchen machen mussten, konnten wir auch selbst noch einiges an Bildmaterial zusammentragen.

Jetzt zum wichtigsten:
Frühstück um 13.35 Uhr. Wieder Mels Drive in. Sandwiches mit chili fries. Yummi. Teuer aber sooooo gut. Außerdem haben die Sparkling Water!

Gesättigt ging es dann ins Motel. Mal shirt wechseln und den Sand aus meinem Schuh entfernen.

Nach der „Pause“ ging es hoch zum hawk point. Über die Golden Gate und hoch in die Berge. Von dort hat man einen Atemberaubenden Blick auf die Bay einerseits und auf den offenen Atlantik andererseits. Das Gefühl dort hoch oben auf einer Bank zu sitzen… den Blick in den Wellen und Bötchen zu verlieren und dabei die Brandung in den Ohren den Salzgeruch in der Nase. Das ist ein Stück vom Glück.

Danach gings noch ein bisschen tiefer in die Berge zum Bonita lighthouse. Ein kleiner 10% Gefälle Gewaltmarsch um dann festzustellen dass der Leuchtturm vor 5 minuten dicht gemacht hat. Aber dafür hab ich Bilder von Seelöwen! Ihr könnt mir also gar nix!

Blöderweise brannte die Sonne etwas stärker als gedacht. Renes Stirn hat die Farbe eines überreifen Apfels und mein Gesicht. Naja… es ist etwas warm!

Also zurück ins motel apre sun auftragen und zum fishermans wharf. Ne Sonnenbrille kaufen. Es gab genau eine die passte. Ich seh damit nur leider aus wie ein 80er Jahre Dancehall Dj! Egal. Ach Chris? Nächstes Jahr Karneval! Muhaha!

Wir wollten dann den Sonnenuntergang knipsen. .. leider waren die dessous von frisco zwar neu aber ungewaschen. Sie stanken. Es zogen leider Wolken auf und wir hatten keine Chance. Also schnell jeder paar salate und…. JA SPARKLING WATER!!!! Eingekauft. Ins Motel… was gegessen und… in Renes fall 1.5 stunden geschlafen. Ich hab mir währenddessen Donald zu gemüte geführt.

Nach Sonnenuntergang und nachdem ich es endlich geschafft hab die schnarchbacke wach zu bekommen sind wir noch mal im dunklen nach Treasure Island und Twin Peaks… ka ob die Nachtbilder was geworden sind aber ich sags euch… das dunkle Meer und dahinter San Francisco als strahlendes Juwel… unglaublich schön. Tja das wars.

Ein langer Tag neigt sich dem Ende zu, ein langer Blog ebenfalls. Rene schnarcht seit 2 Stunden friedlich vor sich hin. Das heißt für euch: warten auf die Bilder! Für mich dagegen iat jetzt Feierabend und Schlafenszeit.

Seine Blogheit himself!

(Ich hoffe euch macht das Lesen soviel Spaß wie mir das Schreiben, auch wenns heute viel war.

Bilder

3 Gedanken zu “Oops i did it again… i burned my head… – San Francisco

  1. Hallo Blogheit. Anscheinend brauchst du doch eine kleine Nachhilfe in Erdkunde. Das Wasser und der Sand waren vom Pazifik. Der Atlantik liegt auf der anderen Seite der USA. Aber das sichd ja nur „Kleinigkeiten“. Habt weiterhin viel Spaß und bitte weiter so klasse Blogs.
    Gruß von zu Hause Papa

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